Nur in der Schweiz verfügbar

Schweizerform ist derzeit ausschliesslich für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz verfügbar. Die Kontoerstellung aus Ihrer Region ist eingeschränkt.
Zurück zu den Vorlagen
Zahnmedizin·Einwilligung

Behandlungseinwilligung Zahnarzt

Ein Ende-zu-Ende verschlüsseltes Einwilligungsformular für zahnärztliche Behandlungen — Risiken, Alternativen und digitale Unterschrift, sicher erfasst.

Über diese Vorlage

Diese Vorlage bietet Zahnarztpraxen ein vollständiges Einwilligungsformular, das der Patient vor jeder Behandlung ausfüllt und unterschreibt. Jede Eingabe wird Ende-zu-Ende im Browser des Patienten verschlüsselt — nur Ihre Praxis kann sie lesen.

Was es erfasst

  • Name und Geburtsdatum des Patienten
  • Name des behandelnden Zahnarztes
  • Beschreibung der durchzuführenden Behandlung
  • Bestätigung, dass Risiken und Alternativen erläutert wurden
  • Fragen des Patienten und Antworten
  • Digitale Unterschrift zur Einwilligung

Standardmäßig verschlüsselt

Ein unterschriebenes Einwilligungsdokument ist ein klinischer und rechtlicher Nachweis. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung stellt sicher, dass es nur Ihrer Praxis zugänglich ist und von niemandem sonst — auch nicht von Schweizerform — gelesen werden kann.

So verwenden Sie sie

1

Vorlage verwenden

Klicken Sie auf 'Vorlage verwenden', um eine Kopie in Ihrem Dashboard zu erstellen.

2

Formular anpassen

Fügen Sie Behandlungsdetails und praxisspezifische Einwilligungstexte im Builder hinzu.

3

Vor dem Termin versenden

Senden Sie den Link dem Patienten zu — die unterschriebene Antwort wartet, wenn er ankommt.


Warum Zahnarztpraxen ein digitales Behandlungseinwilligungsformular brauchen

Die Aufklärung und Einwilligung ist keine Formalität — sie ist eine klinische, ethische und rechtliche Pflicht. Ein Patient, der die Risiken und Alternativen einer geplanten Behandlung nicht ausdrücklich bestätigt hat, kann keine wirksame Einwilligung erteilen, und eine Praxis, die diese Einwilligung nicht nachweisen kann, ist haftungsrechtlich exponiert. Papiereinwilligungen sind häufig unvollständig, unleserlich oder falsch abgelegt. Ein digitales, verschlüsseltes Einwilligungsformular schließt diese Lücken: Es stellt sicher, dass alle Pflichtfelder ausgefüllt werden, liefert sofort ein lesbares Dokument und speichert es sicher.

Die digitale Vorabeinwilligung verändert auch die Atmosphäre im Behandlungszimmer. Wenn ein Patient das Formular bereits zu Hause gelesen und unterschrieben hat, ist das Gespräch vor der Behandlung eine Bestätigung — keine Erstinformation über Risiken. Das reduziert Angst und spart klinische Zeit.

Was ein Behandlungseinwilligungsformular enthalten sollte

Ein wirksames Einwilligungsformular muss mehr als eine Unterschrift erfassen. Es soll belegen, dass der Patient konkrete Informationen erhalten, verstanden und akzeptiert hat:

  • Patientenidentität — Name und Geburtsdatum zur Zuordnung zum richtigen Datensatz
  • Die genaue durchzuführende Behandlung
  • Wesentliche Risiken in verständlicher Sprache
  • Besprochene Alternativen einschließlich Nicht-Behandlung
  • Bestätigung, dass Fragen des Patienten beantwortet wurden
  • Datierte Unterschrift

Zahnarzteinwilligung, DSGVO und nDSG

Ein unterschriebenes Einwilligungsformular ist ein Krankenaktenbestandteil und damit besonders schützenswerte Personendaten gemäß Art. 9 DSGVO und dem Schweizer nDSG. Es muss sicher aufbewahrt, für die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist (in der Schweiz zehn Jahre gemäß KVG) gespeichert und nur befugtem Personal zugänglich sein. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erfüllt die Anforderung 'geeigneter technischer Maßnahmen'.

Papiereinwilligung vs. verschlüsselte digitale Einwilligung

PapierformularVerschlüsseltes digitales Formular
VollständigkeitUnvollständige Felder leicht übersehenPflichtfelder werden erzwungen
LesbarkeitHandschriftfehlerSauberer Textnachweis
AblagePhysische Ablage, VerlustrisikoVerschlüsselt und durchsuchbar
ComplianceErhalt und Inhalt schwer beweisbarZeitstempel, manipulationssicher

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Ein allgemeines Einwilligungsformular verwenden, das nicht auf den konkreten Eingriff zugeschnitten ist.
  • Die Aufklärung über Risiken und Alternativen nicht dokumentieren.
  • Unterschriebene Formulare per unverschlüsselter E-Mail oder als PDF-Anhang versenden.
  • Einwilligungsformulare über die erforderliche Aufbewahrungsfrist hinaus aufbewahren.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine digitale Behandlungseinwilligung in der Schweiz rechtsgültig?

Ja. Eine im Browser des Patienten erfasste digitale Unterschrift erfüllt die Anforderungen an die Einwilligungsdokumentation für Krankenakten in der Schweiz. Der verschlüsselte, mit Zeitstempel versehene Nachweis ist mindestens so robust wie eine handschriftliche Unterschrift auf Papier.

Kann der Patient auf dem Smartphone unterschreiben?

Ja. Das Unterschriftenfeld funktioniert auf jedem Touch-fähigen Gerät. Patienten können zu Hause, im Wartezimmer oder auf einem Praxis-Tablet unterschreiben.

Kann ich das Formular für einen bestimmten Eingriff anpassen?

Ja. 'Vorlage verwenden' erstellt eine bearbeitbare Kopie — fügen Sie den Behandlungsnamen, die Risikobeschreibung und praxisspezifische Klauseln hinzu, bevor Sie es veröffentlichen.

Für den größeren Zusammenhang sehen Sie sich unseren Anwendungsfall für Zahnarzt- und Kieferorthopädiepraxen an, unseren Leitfaden zu verschlüsselten Formularplattformen für das Gesundheitswesen sowie den Vergleich von Schweizerform mit Google Forms.