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Therapie & psychische Gesundheit·Einwilligung

Therapie-Einwilligung & Richtlinien

Ein verschlüsseltes Therapie-Einwilligungs- und Richtlinienformular — Grenzen der Schweigepflicht, Absagerichtlinie, Honorare, Kontaktpräferenzen und Unterschrift.

Über diese Vorlage

Diese Vorlage bietet Therapiepraxen ein Therapievereinbarungsformular, das Klienten vor der ersten Sitzung unterschreiben. Es dokumentiert, dass der Klient die Schweigepflicht, ihre Grenzen, die Absagerichtlinie, Honorare und Kontaktpräferenzen versteht und akzeptiert. Alle Daten sind Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Was es erfasst

  • Bestätigung der Schweigepflicht und ihrer gesetzlichen Grenzen
  • Verständnis der Absage- und Verspätungsrichtlinie
  • Zustimmung zu Honoraren und Zahlungsbedingungen
  • Bevorzugte Kontaktmethode und Notfallkontakt
  • Einwilligung in Therapie und Datenverarbeitung
  • Digitale Unterschrift

Standardmäßig verschlüsselt

Ein unterschriebener Therapievertrag ist ein rechtliches und klinisches Dokument mit sensiblen personenbezogenen Daten. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung stellt sicher, dass nur Ihre Praxis ihn lesen kann.

So verwenden Sie sie

1

Vorlage verwenden

Klicken Sie auf 'Vorlage verwenden', um eine Kopie in Ihrem Dashboard zu erstellen.

2

Ihre Richtlinien ergänzen

Ersetzen Sie den Platzhaltertext durch Ihre tatsächliche Absagefrist, Honorarstruktur und Notfallkontaktverfahren.

3

Vor der ersten Sitzung versenden

Klienten sollten vor dem ersten Termin unterschreiben — mit dem Bestätigungslink versenden.


Warum Therapiepraxen eine schriftliche Richtlinienvereinbarung brauchen

Die therapeutische Beziehung baut auf Klarheit und Vertrauen auf. Ein Klient, der von Anfang an versteht, was vertraulich ist und was nicht, was die Absagebedingungen sind und wie er in einer Krise den Therapeuten kontaktiert, ist besser auf die Therapiearbeit vorbereitet. Gleichzeitig ist ein Therapeut mit einer unterzeichneten Bestätigung rechtlich und professionell geschützt, wenn Streitigkeiten über Absagegebühren oder Meldepflichten entstehen.

In der Schweiz verlangen Berufsrichtlinien kantonaler Psychologenverbände und des FSP, dass Therapeuten Klienten über die Grenzen der Schweigepflicht informieren und eine Einwilligung zu Beginn der Behandlung einholen.

Was ein Therapie-Einwilligungs- und Richtlinienformular abdecken sollte

  • Schweigepflicht — was der Therapeut privat hält
  • Grenzen der Schweigepflicht — Meldepflichten (Kindesmisshandlung, Gerichtsbeschlüsse, unmittelbare Lebensgefahr)
  • Absagerichtlinie — Kündigungsfrist, Gebühr bei kurzfristiger Absage, Nichterscheinensregelung
  • Honorare und Zahlung — Sitzungsgebühr, Zahlungsmethode, Krankenkassenabrechnung
  • Kontaktpräferenzen — bevorzugte Methode, Reaktionszeiterwartungen
  • Notfallverfahren — wen man in einer Krise außerhalb der Sitzungszeiten anruft
  • Einwilligung — Zustimmung zur therapeutischen Beziehung und Datenverarbeitung

Therapievereinbarungen, DSGVO und Schweizer Berufsrecht

Ein Therapie-Einwilligungsformular ist sowohl ein klinisches Dokument als auch ein Personaldatensatz — er enthält Name, Kontaktpräferenzen und Bestätigung sensibler Bedingungen. Nach Art. 9 DSGVO und dem Schweizer nDSG ist es ein besonderes Datum. Es muss sicher aufbewahrt, nur dem Therapeuten zugänglich und mindestens zehn Jahre nach Behandlungsende gespeichert werden.

Mündliche Vereinbarung vs. unterschriebene digitale Bestätigung

Mündliche VereinbarungUnterschriebene digitale Bestätigung
DokumentationKein Nachweis vorhandenZeitgestempelter, verschlüsselter Nachweis
StreitschutzWort gegen WortDokumentierte vereinbarte Bedingungen
AbsagegebührenSchwer durchsetzbarKlient hat die Richtlinie unterschrieben
ComplianceKein PrüfpfadVerschlüsselt, aufbewahrt, abrufbar

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Grenzen der Schweigepflicht nicht dokumentieren — Meldepflichten müssen vor Therapiebeginn offengelegt werden.
  • Absagerichtlinie nicht im Einwilligungsformular aufführen — mündliche Vereinbarungen sind schwer durchsetzbar.
  • Unterschriebene Vereinbarungen in unverschlüsselten E-Mails oder gemeinsamen Laufwerken speichern.
  • Ein allgemeines Einwilligungsformular verwenden, das nicht auf Ihre Meldepflichten zugeschnitten ist.

Häufig gestellte Fragen

Welche Grenzen der Schweigepflicht muss ich in der Schweiz offenlegen?

In der Schweiz müssen Therapeuten mindestens offenlegen: Meldepflicht bei Kindesmisshandlung (Art. 22 KKG), Situationen mit unmittelbarer Lebensgefahr und die Möglichkeit, dass ein Gericht die Offenlegung von Unterlagen anordnen kann.

Kann ich dieses Formular für Online-Therapie-Klienten verwenden?

Ja. Fügen Sie einen Hinweis zur Online-Natur der Sitzungen hinzu und verweisen Sie auf Ihr Telemedizin-Einwilligungsformular. Beide sollten vor der ersten Online-Sitzung unterschrieben sein.

Ist die unterschriebene Vereinbarung verschlüsselt?

Ja. Das unterschriebene Formular wird im Browser des Klienten verschlüsselt, bevor es übermittelt wird. Nur Ihre Praxis besitzt den Schlüssel.

Lesen Sie unseren Anwendungsfall für Therapie- und Psychologiepraxen, unseren Leitfaden zur klinischen Einwilligungsdokumentation und den Vergleich von Schweizerform mit anderen Formulartools für Therapeuten.