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Therapie & psychische Gesundheit·Beurteilung

Screening psychisches Wohlbefinden

Ein PHQ-9- und GAD-7-ähnliches Selbstbeurteilungs-Screening für Vorabtriage und Verlaufsverfolgung in Schweizer Psychotherapiepraxen. Bewertungsfragen zu Depressions- und Angstsymptomen, streng vertraulich nach Art. 321 StGB.

Über diese Vorlage

Das Screening zur psychischen Gesundheit ist ein strukturiertes Selbstbeurteilungsinstrument für Schweizer Psychotherapie- und Beratungspraxen. In Anlehnung an validierte Instrumente wie den PHQ-9 und den GAD-7 ermöglicht dieses digitale Formular Klientinnen und Klienten, ihr aktuelles psychisches Wohlbefinden vor jeder Sitzung zu berichten.

Was dieses Formular erfasst

  • Klientenkennung und Sitzungsdatum
  • Selbstbeurteilung von Stimmung und Energieniveau der letzten zwei Wochen
  • Häufigkeit von Niedergeschlagenheit, Interessensverlust und Hoffnungslosigkeit
  • Bewertungen von Angst, Sorge und körperlicher Anspannung
  • Selbstbeurteilung von Schlafqualität und Konzentration
  • Funktionelle Auswirkungen auf Arbeit und Alltag
  • Sicherheitsscreening auf selbstschädigende Gedanken
  • Offene Kommentare der Klientinnen und Klienten

Nur für den klinischen Einsatz — kein Diagnoseinstrument

Dieses Screening-Formular ist ein klinisches Hilfsinstrument für den Einsatz innerhalb einer bestehenden therapeutischen Beziehung. Es ersetzt keine klinische Diagnose und muss von einer qualifizierten Fachperson interpretiert werden. Bei Angabe selbstschädigender Gedanken ist eine sofortige klinische Nachverfolgung erforderlich. Alle Daten sind gemäss Art. 321 StGB und dem nDSG streng vertraulich.

So verwenden Sie diese Vorlage

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Vorlage verwenden

Klicken Sie auf 'Vorlage verwenden', um eine Kopie in Ihrem Dashboard zu erstellen.

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Screeningzeitraum anpassen

Der Standardbezugszeitraum sind 'die letzten zwei Wochen', entsprechend PHQ-9 und GAD-7. Passen Sie ihn an, falls Ihr Protokoll einen anderen Zeitraum vorsieht.

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Vor jeder Sitzung senden

Teilen Sie den Formularlink mit Ihrer Klientin oder Ihrem Klienten vor jeder Sitzung.

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Prüfen und dokumentieren

Überprüfen Sie die Werte vor Beginn der Sitzung und dokumentieren Sie wesentliche Veränderungen.

Psychisches Wohlbefinden-Screening in der Schweizer Psychotherapie

Routine Outcome Monitoring (ROM) ist in der Schweizer Psychotherapie zunehmend Standard. Forschungsergebnisse zeigen, dass Therapeutinnen und Therapeuten, die ROM-Instrumente einsetzen, bessere Ergebnisse erzielen, deteriorierende Klientinnen und Klienten früher erkennen und produktivere Gespräche über Fortschritte führen.

PHQ-9 und GAD-7: die Evidenzbasis

Der PHQ-9 ist ein neunteiliger Selbstberichtsfragebogen, der die Häufigkeit von neun depressiven Symptomen in den letzten zwei Wochen auf einer 0-3-Skala bewertet. Der GAD-7 folgt demselben Format für sieben Angstsymptome. Beide Instrumente sind gemeinfrei und in der Schweizer Grundversorgung verbreitet.

Sicherheitsscreening und Sorgfaltspflicht

Jedes Screening-Instrument im klinischen Kontext muss eine Sicherheitsprüfung auf selbstschädigende Gedanken enthalten. Schweizer Therapeutinnen und Therapeuten haben eine Sorgfaltspflicht zur Beurteilung und Reaktion auf Risikoangaben.

Datenschutz bei psychischen Gesundheitsdaten

Psychische Gesundheitsdaten gehören nach Schweizer Recht zu den besonders schützenswerten Personendaten und erfordern erhöhte Schutzmassnahmen gemäss nDSG.

Screening-Daten für die Verlaufsverfolgung

Bei konsistenter Anwendung können Screening-Werte als Verlaufsdiagramm visualisiert werden, das Therapeutin oder Therapeut und Klientin oder Klient gemeinsam besprechen können. Dies stärkt die therapeutische Allianz.

Häufig gestellte Fragen

Kann dieses Formular als eigenständiges Diagnoseinstrument verwendet werden?

Nein. Dieses Formular ist ein Screening- und Monitoringinstrument. Die klinische Diagnose erfordert eine umfassende Beurteilung durch eine qualifizierte Fachperson.

Wie oft sollten Klientinnen und Klienten das Screening ausfüllen?

Die meisten ROM-Protokolle empfehlen die Durchführung vor jeder oder jeder zweiten Sitzung. Entscheidend ist die Konsistenz, damit Trends aussagekräftig sind.

Was, wenn eine Klientin das Screening nicht ausfüllen möchte?

Die Teilnahme sollte freiwillig sein. Lehnt eine Klientin ab, hält die Therapeutin dies fest und führt die klinische Beurteilung auf anderem Weg weiter.