KYC Kunden-Onboarding Finanzen
Ein verschlüsseltes KYC-Kunden-Onboarding-Formular für Finanzberater, Vermögensverwalter und Family Offices — Identitätsprüfung, Mittelherkunft, wirtschaftlich Berechtigte, PEP-Screening und GwG/FATF-Konformität.
Über diese Vorlage
Diese Vorlage bietet Finanzberatern, Vermögensverwaltern, Banken und Family Offices ein strukturiertes, verschlüsseltes KYC-Kunden-Onboarding-Formular. Es erfasst alle Daten, die zur Erfüllung der Pflichten nach dem Schweizer Geldwäschereigesetz (GwG), den FATF-Empfehlungen und den FINMA-Leitlinien erforderlich sind.
Was es erfasst
- Kundenidentität — vollständiger Name, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Steuerdomizil
- Kundentyp — Einzelperson, juristische Person oder Stiftung/Trust
- Erklärung des wirtschaftlich Berechtigten
- Mittelherkunft und Herkunft des Vermögens
- PEP-Screening — aktuelle und frühere öffentliche Ämter
- Erwartetes Transaktionsprofil — Zweck der Beziehung, erwartetes Volumen
- Dokumenten-Upload — Pass/Ausweis, Adressnachweis
- Kundenerklärung und Unterschrift
GwG-Compliance-Pflichten
Schweizer Finanzintermediäre sind gesetzlich verpflichtet, ihre Kunden zu identifizieren, die Identität des wirtschaftlich Berechtigten zu klären und den Hintergrund und Zweck ungewöhnlicher Transaktionen zu klären (Art. 3–6 GwG). Ende-zu-Ende-Verschlüsselung stellt sicher, dass KYC-Daten gemäß nDSG geschützt sind.
So verwenden Sie sie
Vorlage verwenden
Klicken Sie auf 'Vorlage verwenden', um eine Kopie in Ihrem Dashboard zu erstellen.
Vor der Kontoeröffnung versenden
Senden Sie es dem potenziellen Kunden vor der Eröffnung eines Kontos oder einer Beratungsbeziehung.
Prüfen und Risiko klassifizieren
Verwenden Sie die Informationen, um Ihre interne Risikoklassifizierung abzuschließen — mit verstärkter Sorgfaltspflicht für PEP-Kunden.
Warum digitale verschlüsselte KYC-Formulare papierbasierte Prozesse übertreffen
Traditionelles KYC im Finanzdienstleistungssektor umfasst Papierformulare, gescannte Passkopien in E-Mail-Anhängen und manuelle Dateneingabe. Dieser Ansatz birgt erhebliche Datenschutzrisiken, Compliance-Risiken und Betriebsrisiken. Ein digitales verschlüsseltes KYC-Formular löst alle drei Probleme.
Pflichtfelder stellen Vollständigkeit sicher, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt sensible Daten, und strukturierte Daten fließen direkt in die Compliance-Unterlagen der Kanzlei ohne manuelle Neueingabe.
Schweizer KYC-Anforderungen nach GwG und FINMA-Leitlinien
- Kundenidentifikation (Art. 3 GwG): Identität der Vertragspartei anhand eines amtlichen Identitätsdokuments prüfen
- Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten (Art. 4 GwG): klären, wer letztendlich die Kontrolle ausübt oder Nutznießer ist
- Mittelherkunft und Vermögensherkunft (FINMA-RS 2011/1): erforderlich für Private-Banking- und Vermögensverwaltungsbeziehungen
- PEP-Screening (Art. 2a GwG): feststellen, ob der Kunde oder wirtschaftlich Berechtigte eine prominente öffentliche Funktion innehat
- Risikoklassifizierung: Risikokategorie zuweisen und Grundlage dokumentieren
Politisch exponierte Personen (PEPs)
Eine PEP ist eine natürliche Person, die eine prominente öffentliche Funktion innehat oder innehatte — einschließlich Staatsoberhäupter, hochrangige Regierungsbeamte, Richter, Militärangehörige und Führungskräfte staatlicher Unternehmen. Unmittelbare Familienangehörige und enge Geschäftspartner von PEPs werden ebenfalls als PEPs behandelt.
Papier-KYC vs. digitales verschlüsseltes KYC
| Papier-KYC | Digitales verschlüsseltes KYC | |
|---|---|---|
| Datenschutz | Gescannte Dokumente in E-Mail-Postfächern | Ende-zu-Ende verschlüsselt ab Einreichung |
| Vollständigkeit | Optionale Felder ausgelassen, bei Prüfung entdeckt | Pflichtfelder bei Einreichung erzwungen |
| PEP-Screening | Manuelle Prüfung gegen Erklärungen | Strukturierte Felder ermöglichen systematisches Screening |
| Prüfpfad | Papierakte, manuelle Updates | Digitaler zeitgestempelter Nachweis |
Häufig gestellte Fragen
Wer muss in der Schweiz KYC durchführen?
Alle dem GwG unterstehenden Finanzintermediäre (Art. 2 GwG) müssen KYC durchführen — einschließlich Banken, Effektenhändler, Portfoliomanager, Treuhänder, Versicherungsunternehmen als Finanzintermediäre und weitere.
Was passiert, wenn ich keine ordnungsgemäße KYC-Prüfung durchführe?
Fehlende oder unzureichende KYC-Dokumentation kann zu Verwaltungssanktionen durch die FINMA, strafrechtlicher Haftung nach Art. 305bis StGB und Reputationsschäden führen.
Sind die KYC-Daten verschlüsselt?
Ja. Alle Daten — einschließlich hochgeladener Passkopien und Adressnachweise — werden im Browser des Kunden vor der Einreichung verschlüsselt. Nur autorisiertes Compliance-Personal Ihres Unternehmens kann darauf zugreifen.
Lesen Sie unsere Seite für Finanzdienstleistungen, unseren Leitfaden zu digitalem KYC und GwG-Konformität sowie unsere Übersicht zur Dokumentenerfassung gemäß FINMA-Leitlinien.