Oeffentliche Konsultation Umfrage
Erfassen Sie strukturiertes Buerger-Feedback zu kommunalen oder kantonalen Vorhaben mit dieser Schweizer Konsultationsumfrage.
Ueber diese Vorlage
Die Vorlage fuer die oeffentliche Konsultationsumfrage ermoeglicht Schweizer Gemeinden, Kantonen und oeffentlichen Stellen, strukturiertes Buerger-Feedback zu geplanten Rechtsvorschriften, Stadtentwicklungsprojekten, Infrastrukturmassnahmen oder sozialen Initiativen einzuholen. Die Teilnahme an oeffentlichen Konsultationen ist ein demokratisches Recht, das in Art. 33 der Schweizerischen Bundesverfassung verankert ist.
Diese Umfrage erfasst das Bewusstsein fuer die Initiative, Meinungsbewertungen zu einzelnen Massnahmen, qualitatives offenes Feedback und ein demografisches Profil der Teilnehmenden.
Datenschutz gemaess nDSG
Die durch diese Umfrage erhobenen Personendaten werden gemaess dem Schweizer Datenschutzgesetz (nDSG, in Kraft seit September 2023) verarbeitet. Antworten koennen fuer die Berichterstattung anonymisiert werden. Teilnehmende haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung und Loeschung ihrer Daten.
Was diese Umfrage erfasst
- Kontaktdaten der Teilnehmenden (optional bei anonymen Umfragen)
- Bewusstsein und Vorkenntnisse zur vorgeschlagenen Initiative
- Meinungsbewertungen zu einzelnen Massnahmen (Skala 1-5)
- Priorisierung der Massnahmen aus Sicht der Teilnehmenden
- Offenes qualitatives Feedback und Vorschlaege
- Demografische Angaben: Altersgruppe, Wohngemeinde, Stakeholder-Kategorie
So verwenden Sie diese Vorlage
Vorlage verwenden
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Initiativendetails anpassen
Ersetzen Sie den Platzhalter-Initiativen-Namen durch Ihr spezifisches Projekt oder Gesetzesvorhaben.
Massnahmenbewertungen anpassen
Bearbeiten Sie die Auswahl- und Bewertungsfragen gemaess den spezifischen Massnahmen der Konsultation.
Konsultationszeitraum festlegen
Nutzen Sie die Zeitplan-Einstellungen, um die Umfrage automatisch zu oeffnen und zu schliessen.
Exportieren und berichten
Laden Sie Antworten als CSV oder PDF herunter, um aggregierte Ergebnisse dem Entscheidungsgremium vorzulegen.
Oeffentliche Konsultationen in der Schweiz: Ein Leitfaden fuer Behoerden
Das direkte Demokratiemodell der Schweiz bietet Buergerinnen und Buerger mehrere Kanaele zur Mitgestaltung der oeffentlichen Politik: Initiativen, Referenden und formelle Konsultationsverfahren (Vernehmlassungsverfahren). Auf Bundesebene verpflichtet das Vernehmlassungsgesetz (VlG) den Bund, vor wichtigen Gesetzesaenderungen Kantone, Parteien, Verbaende und die Oeffentlichkeit zu konsultieren.
Online-Konsultationsumfragen sind zu einem wichtigen Ergaenzungsinstrument zu formellen schriftlichen Konsultationen geworden. Sie senken die Beteiligungsschwelle fuer normale Buergerinnen und Buerger und erhoehen die Repraesentativitaet der eingeholten Rueckmeldungen.
Was zeichnet eine gute oeffentliche Konsultationsumfrage aus?
Wirksame Konsultationsumfragen sind praegnant (unter 15 Minuten Ausfuelldauer), verwenden eine allgemein verstaendliche Sprache, kombinieren quantitative Bewertungsfragen mit offenen qualitativen Feldern und erklaeren klar, worum es bei der Initiative geht, bevor Meinungen eingeholt werden.
Wie sollen demografische Daten behandelt werden?
Demografische Fragen (Alter, Wohngemeinde, Stakeholder-Kategorie) helfen Behoerden zu verstehen, wessen Stimmen in den Ergebnissen repraesentiert sind. Bei politisch sensiblen Themen kann es jedoch vorzuziehen sein, demografische Felder optional zu gestalten oder Antworten zu anonymisieren. Gemaess nDSG gilt das Grundsatz der Datensparsamkeit.
Kann dieses Formular fuer das formelle Vernehmlassungsverfahren verwendet werden?
Diese Vorlage ist als buergernahe Umfrageergaenzung zu formellen Konsultationen konzipiert, nicht als Ersatz fuer das strukturierte schriftliche Antwortformat des Bundesrates. Fuer formelle Verfahren muessen Stellungnahmen ueber das offizielle Portal der Bundeskanzlei (admin.ch) eingereicht werden.
Wie lange sollte ein Konsultationszeitraum dauern?
Auf Bundesebene betragen Vernehmlassungsfristen mindestens drei Monate gemaess VlG. Auf kantonaler und kommunaler Ebene sind die Fristen je nach Komplexitaet des Vorhabens in der Regel vier bis acht Wochen. Die Schweizerform-Zeitplanfunktion erlaubt die automatische Oeffnung und Schliessung der Umfrage.
Wie werden Ergebnisse an Entscheidungstraeger gemeldet?
Best Practice ist ein zusammenfassender Bericht, der zwischen Stakeholder-Kategorien unterscheidet, Mehrheitspositionen zu den einzelnen Massnahmen hervorhebt und repraesentative Beispiele qualitativen Feedbacks liefert. Behoerden sollten bei der Berichterstattung transparent vorgehen und auf allfaellige demografische Ueberrepraesentationen hinweisen.